Riga und weiter in Richtung Litauen

Wir sind nun schon zwar ein Stück weiter gezogen, haben jetzt endlich schnelles WLAN und hier ist unser Riga-Blog.


Riga

Es regnet und regnet und regnet. Wir steuern wieder einen Stadtcampingplatz an.
Am Ufer der Daugava (Düna), hinter einer großen Halle, kommen wir unter. Zwei volle Tage sind eingeplant, um Riga zu erkunden. 
Morgens machen wir uns "stadtfein" und wollen eigentlich los. Es regnet aber immer noch heftigst und ohne Unterlass. Am Nachmittag trauen wir uns dann doch raus.....
Eine Regenlücke zum Spülen genutzt.
Weitestgehend wasserfest präpariert....und los geht's 


Um dem Dauerregen zu entfliehen, besuchen wir das Kunstmuseeum Rigaer Börse. Das Museeum beherbergt die größte Sammlung westeuropäischer, sowie nah- und fernöstlicher Kunst in Lettland.

Wir versuchen anschließend weiterzukommen, aber es regnet wieder extrem und ist sehr windig. Wir entschließen uns spontan ein Restaurant aufzusuchen und den verregneten  Tag einfach entspannt ausklingen zu lassen. Hier wurde uns dieser Gruß aus der Küche auf's Tischset "gemalt". ;)

Der Dom von Riga (Sankt Marien), 1228, einer der wichtigsten sakralen Bauten Lettlands,  war unser nächstes Ziel.
Der Dom ist in einem nicht so guten Zustand. Auch wohl deshalb finden mehrmals täglich kleine Orgelkonzerte statt. Zu einem kamen wir gerade rechtzeitig. Die Orgel war zu ihrer Entstehungszeit (1884) die größte und modernste der Welt.

Links: Denkmal der lettischen Schützen
Rechts: Freiheitsdenkmal (Symbol für die nationale Souveränität Lettlands)

Impressionen


Hallo DU, Achtung KUNST
Druckgrafikausstellung amerikanischer, chinesischer und lettischer Künstler in "Rigas Kunstraum". Die Ausstellung hat uns sehr gut gefallen. Ansonsten haben wir keine zeitgenössische Kunst entdecken können. Ein dementsprechendes Kunstmuseeum ist wohl in Planung.

Blick vom Domplatz 

Markthallen, Marktplatz und Speicherstadt

Es reicht! Wir schalten unsere Sonne ein und ziehen weiter.
Riga nennt sich selbst gern "Hauptstadt des Jugendstils". Darauf haben wir uns nicht mehr eingelassen, weil das Wetter es nicht zugelassen hat. Man hätte sicher noch einige Tage in der Stadt verbringen können, sie hätte es verdient.


Kuldiga und weiter gehtˋs

In Riga wurde uns von einem Einheimischen empfohlen Kuldiga, 150 km westlich von Riga, zu besuchen. Eine der malerischsten Städte Lettlands mit ca.12.000 Einwohnern. Ein aufstrebender Ort mit starken Gegensätzen.
Während bereits deutlich in die Infrastruktur des Ortes investiert wurde und wird (Tourismus), haben viele Privathäuser noch "erheblichen" Renovierungsbedarf. 
So wurden wir begrüßt.

Impressionen
Skurril, deutsche Soldatenuniformen in dieser Region zu sehen. Es handelte sich dabei um Filmaufnahmen.


Der Ventas rumba ist der breiteste Wasserfall Europas, etwa 110 m breit. Er fällt aber leider nur 4,5 m. 


Sieksãte (35 km südlich von Kuldiga)

Wir machen einen Zwischenstopp auf dem Berghof Piena muiza. Das Bild unten zeigt wirklich unsere Rezeption.

Etwas abseits gelegen, sind wir die Einzigen auf dem Platz und können die Stille genießen. Rehe, Hirsche und Schafe sind unsere Nachbarn.
Spät am Abend bekommen wir dann doch noch Gesellschaft. Fabian aus Stuttgart war mit seinem Jeep und Zelt gerade auf dem Rückweg aus Russland (Ural) und hat uns ausführlich davon berichtet. Auch ein lohnenswertes Ziel. Diese Erfahrungen sind es, die Vorurteile und Ängste abbauen helfen.
Linkes Bild: Fabian und Bernd
Litauen, die Kurische Nehrung, ist das nächste Ziel.