Von Mora bis Stekenjokk

Unser erster Stopp nach Oslo ist Austmarka (rd. 400 Einwohner)

Danach geht es weiter auf dem Inlandsvägen in Richtung Norden.


Kunst im Waschhaus


Als wir Mora  erreichen, werden wir mit Musik und guter Laune empfangen.

Der erste Samstag nach Mittsommernacht ist ein Feiertag in Schweden, so auch hier.

Wir finden einen schönen Platz auf der Insel Sollerön. Zwei Brücken verbinden die Insel mit dem Festland.

An den Straßenrändern wachsen endlos viele Lupinen, zwei junge Elche haben wir noch im Vorbeifahren ausgemacht.



Sandviken, 4,5 km vor Östersund (es ist ausnahmsweise einmal richtig kalt -8 Grad- und sehr stürmisch), ist unser nächster Schlafplatz. Es ist rustikal, sauber und irgendwie unheimlich gemütlich. Wir treffen am Abend Shirley und Roger. In England geboren, sind sie vor 35 Jahren nach Australien ausgewandert. Shirley überzeugt Hilde -fast-, dass die australische Tierwelt (Krokodile, Schlangen, Spinnen etc.) nicht soooo bedrohlich ist.

Die Einladung nach Melbourne steht……., wenn denn Australien eines unserer kommenden Reiseziele wird.



Östersund wird nur kurz gestreift. Wir schauen uns etwas um und genießen dabei Kaffee und sündige Stückchen.

Etwas shoppen…., für die nächsten 2 Wochen das letzte Mal

Hier kommt der Kaffee aus der Wand!


Einen weiteren Stopp legen wir weiter nördlich nahe Strömsund ein. Auf einem Platz, direkt am See, sind wir fast allein. 


Nun nähern wir uns Lappland, einem unserer Hauptziele.

Den direkten südlichen Eingang nach Lappland, über Dorotea nach Vilhelmina, wollen wir aber nicht nehmen.

Wir legen eine westliche Schleife ein. 

Der Vildmarksvägen (Wilderndes Road oder Wildmannsweg), führt uns über das nördliche Jämtland zum südlichen Lappland.

Selbst bei vielen Schweden, lernen wir, gehört diese Strecke nicht zu den ersten Prioritäten.

Obwohl es heißt: 500 unvergessliche Kilometer durch Europas letzte Wildnis in den nordschwedischen Bergen.


Bereits nach weiteren nur 50 km sind wir schon zum nächsten Stopp gezwungen.

Es ist so schön am See Flåsjön, dass wir nicht vorbeifahren können.

Auf einem Naturcampingplatz verbringen wir den Tag und den nächsten Morgen.

Ein See für uns allein, tolles Wetter und unendliche Ruhe in der Natur.

Tagsüber versucht sich Bernd mit der Angel, aber noch ohne Erfolg.

Am Abend wird am Lagerfeuer gegrillt, Steaks;-)


Zunächst fahren wir dann weiter nach Gäddede und anschließend nach Ankarede.

Ankarede ist nach wie vor einer der traditionellen Treffpunkte der Sami.

Dort schauen wir uns die Kapelle (1896) den Friedhof und die Siedlungshäuser an.





Bereits in Gäddede stand ein hölländisches, sehr interessantes Wohnmobil neben uns auf dem Parkplatz. Zufällig treffen wir uns am Abend in Ankarede auf dem Stellplatz wieder.

Haben die beiden nicht ein tolles Fahrzeug?

Morgen geht es weiter nach Stekenjokk, dem Einstieg in das westliche Lappland.

Das Hochplateau soll einen unglaublichen Blick in die fast unberührte Landschaft freigeben.

Wir sind sehr gespannt.


Unsere Erwartungen wurden noch übertroffen. Schnee, wildes Wasser und Stille, abgesehen vom Rauschen des Wassers. Die Sonne scheint vom strahlendblauen Himmel. Hier bleiben wir ganz allein bis zum nächsten Morgen. 

Außer aggressive Schnaken können wir leider kein Tier ausmachen. 

Schlafplatz
Route

Wir fahren weiter in Richtung nördliches Lappland.
Bis demnächst mal wieder.