Dunkle Wälder, wilde Flüsse, stille Seen

Am 7.8., bei 8 Grad und bedecktem Himmel, geht es nun weiter in Richtung Ruunaa. 350 km hauptsächlich auf der Via Karelia und uns begegnet fast niemand, noch nicht einmal ein Rentier, geschweige denn die Elche, vor denen ab und zu am Straßenrand verheißungsvoll gewarnt wird. 


Wir geraten gefährlich nahe an die russische Grenze und drehen um.


In Ruunaa halten wir dann auf dem einzigen Campingplatz der Gegend an. Zwischen hohen Nadelbäumen finden wir unser Plätzchen, eine etwas düstere Stimmung empfängt uns. In den wenigen Wohnmobilen rührt sich erst einmal nichts. Bei näherer Betrachtung der Umgebung offenbart sich allerdings eine traumhafte Gegend. Wilder Wald, sumpfartiges Gelände und murmelnde Flüsschen. Reißende, fischreiche Ströme, ganz ganz viele Vögel, alles vor unsere Tür. Es ist einfach nur total schön. Wir hoffen auf ein bisschen Sonne für den nächsten Tag



Und tatsächlich, am nächsten Morgen ist sie da, die Sonne. Um 6 Uhr gehen wir auf Fotopirsch.
Wir bleiben einen Tag länger als geplant. Wandern, fischen und lesen ist angesagt.

In Jyväskylä werden wir das Alvar Aalto Museum besuchen. Davon berichten wir bald.
Route 1 und 2