Ein Stück Bretagne

Wir lassen den Mont-Saint-Michel hinter uns und erreichen nach ca. 190 km unser nächstes Ziel - Carnac, an der Atlantikküste.
Am 11. Juli machen wir uns wieder ganz früh zu Fuß auf den Weg zu den Menhiren von Carnac. Die einzelnen Felder sind eingezäunt und man kann nur zu bestimmten 
Öffnungszeiten zwischen den teils riesigen Steinen umherlaufen.
Wir verzichten darauf, beschränken uns auf Blicke über die Absperrung, und bekommen so noch Fotos ohne Menschenmengen.
Carnac ist berühmt für seine mehr als 3.000 Menhire. 
Diese stammen aus der mitteleuropäischen Jungsteinzeit und werden dem Spätneolithikum zugeordnet, das von 3500 bis 2800 v. Chr. dauerte.
Die Menhire sind zu Steinreihen, Steinkreisen und Steingehegen gruppiert.
Ebenso finden sich in der Nähe des Ortes eine Reihe von Großsteingräbern.
Die Deutung der Anordnungen der Steine von Carnac legt, auch aufgrund der Kulturgeschichte, die Vermutung nahe, dass die Menhire wahrscheinlich zur Totenverehrung errichtet wurden.

La Croix Audrain


Auf dem Rückweg
Fantastische Hortensien sieht man an fast jedem Haus.


Unterwegs treffen wir diese tollen Oldies aus England. Wir werden noch mit guten Tipps für unseren Inseltrip versorgt.



Wir wollen weiter und noch zwei gemütliche Tage am Meer verbringen, bevor wir nach England übersetzen. In Lambézen, nahe Camaret-sur-Mer, gefällt es uns ganz besonders gut. Hier sind wir abseits vom großen Tourismus, finden Ruhe und einen traumhaften Strand. Was will man mehr.
In und um Camaret-sur-Mer herum
Frischer geht es nicht. Direkt vom Fischer und vor seiner Tür


Abends


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