Dublin und weiter Richtung Westküste

Am 27. Juli erreichen wir Irland, genauer gesagt Dublin. Größte und gleichzeitig Hauptstadt (550.000 Einwohner) der Republik.
Wir planen für den kommenden Tag eine Stadtbesichtigung ein und natürlich .....regnet es.
Nun ja, durch unsere Reisen in den Norden sind wir ja wettertechnisch schon abgehärtet und nehmen trotzdem den Bus in die Innenstadt.
Unser erstes Ziel ist die Guinness-Brauerei (seit 1751). Dort ist es auf jeden Fall schon einmal trocken?
Vor Ort schmeckt es doch noch etwas besser als zuhause




Durch die Stadt




Das Trinity College, mit der berühmten „Old Library“, gehören sicher zu dem Sehenswertesten in Dublin.
Gegründet wurde dieses äteste britische College 1592 von Elisabeth I.
Von den ursprünglichen Bauten steht nichts mehr. Trotzdem ist eine Besichtigung empfehlenswert.

„Old Library“
Hier sind im „Long Room“ 200.000 wertvolle Bücher aufbewahrt. Büsten hochangesehener Gelehrter, von Platon bis Newton u.a., stehen rechts und links des Durchgangs, als bewachten sie diese Schätze.
Irisches nationales Heiligtum und von unschätzbarem Wert ist jedoch das „Book of Kells“ (Buch der Kelten) von 800 n. Chr.
Das Buch liegt hinter Glas und darf nicht fotografiert werden. Jeden Tag wird in diesem Buch, seit 2011 UNESCO Weltkulturerbe, eine Seite weitergeblättert.
Auch ausgestellt, die älteste Harfe Irlands (14./15. Jahrhundert). Die Harfe finden wir im irischen Staatswappen, auf Banknoten / Münzen und „sogar“ im Guinness-Logo wieder.




Durch die Stadt



St. Patrick‘s Cathedral, die größere der beiden Kathedralen der Curch of Ireland


Zwei Tage haben wir uns für Dublin Zeit genommen. Vieles gesehen und nicht alles aufnehmen können. Es ist eine quirlige und junge Stadt.

 

Wir fahren weiter in Richtung Westküste, dabei durchqueren wir auf der Old Military Road den Wicklow Mountains NationalPark. Das hört sich wilder an als es ist......aber landschaftlich ein Genuss.
Die Klosterruine von Glendalough (Tal der 2 Seen)
40 Kilometer südlich von Dublin, in den Wicklow Mountains, liegt die alte Klostersiedlung Glendalough.
Gletscher haben diese wunderschöne Tal geformt und es sind 2 Seen verblieben.
Dies war die Kulisse für den heiligen Kevin, die er im 6. Jahrhundert für die Gründung eines Klosters auswählte. Kevin soll, der Legende nach, im Alter von 120 Jahren gestorben sein. Überlieferungen berichten, dass im 12. Jahrhundert mehr als 3.000 Menschen in dem Tal gelebt haben. Es gab zu diesem Zeitpunkt 7 Kirchen.


Das Wetter wechselt irre schnell. Von wolkenverhangen zu wunderbarem Sonnenschein. Wir können eine 2-stündige Wanderung einschieben, dann regnet es plötzlich heftig. 
Wir übernachten auf einem Parkplatz in den Bergen, dann geht es 280 km weiter in Richtung Atlantikküste.


Hier, in Doolin, wird uns ein stürmischer Empfang bereitet. Ab und zu regnet es kräftig, dann wieder kommt die Sonne durch. Daran werden wir uns von nun an wohl wieder gewöhnen müssen....