Jo, ein Castle und das Ungeheuer von Loch Ness

Ein freudiges Wiedersehen. Halali;)
2016 besuchten wir ja auf unserer Reise durch Polen unseren alten Freund und leidenschaftlichen Jäger Jo und seine Frau Daruta in seiner neuen Heimat. 
Im letzten Jahr verfehlten wir ihn knapp in schwedisch Lappland. Dort war er damals auf Elchjagd.
Aber hier, in Schottland, hat es endlich mit einem Wiedersehen geklappt. Leider konnte Daruta diesmal nicht mitkommen, da sich inzwischen Nachwuchs eingestellt hat, die süßen Drillinge Jaroslav, Juri und Joschka. Sicherlich werden daraus einmal wackere Jäger......
Hier, in den Highlands, hat Jo natürlich einen kapitalen Hirsch im Visier. Wir leisten ihm dabei Gesellschaft, halten ihm den Feldstecher und reichen den Flachmann, falls nötig;)
Wie kann es auch anders sein, alles verläuft erfolgreich. Der Hirsch ist erlegt und wir verbringen noch einen schönen Tag zusammen. 
Jo fährt wieder Richtung Polen, mit der Beute im Gepäck. 
Wir wollen dann doch einmal testen wie es ist, in einem echten schottischen Castle zu übernachten und suchen uns dieses hier aus.
Nun ja, irgendwie war es nicht so angenehm. Ob es am Hausgespenst gelegen hat, oder an etwas anderem?
Die Nacht war ungemütlich, wir haben schlecht geschlafen und sind zeitig wieder in unseren Kakor zurück. Wir fahren weiter und halten kurz in Inverness.
Greig Street Bridge
Greig Street Bridge
An der Nordküste Schottlands, wo der Ness in den Moray Firth (große Bucht der Nordsee) mündet, liegt die größte Stadt der schottischen Highlands, Inverness.
Ende 2000 von der Queen zur Stadt (ca. 50.000 Ew.) ernannt, stellt sie das kulturelle Zentrum der Highlands dar.
Links:  Inverness Castle, im Vordergrund Flora MacDonald / Heldin der Highlands

Noch 10 Tage liegen vor uns und langsam fahren wir weiter Richtung Süden. Die Royal Highland Games in Braemar sind unser nächstes Ziel. Darauf freuen wir uns ganz besonders. Aber vorher kommenwirnoch am Loch Ness vorbei. Bernd versucht wieder sein Anglerglück und traut seinen Augen nicht. Nessi gleitet elegant vorbei, lächelt ihm zu und ....weg ist es. Natürlich beißt kein Fisch mehr an.