Angekommen

Ziemlich genau 50 Stunden dauert es um von Genua bis nach TangerMed zu gelangen, unserem Zielhafen in Marokko.
Überrascht sind wir von den vielen, bis kurz vorm Achsenbruch beladenen, PKW im Hafen von Genua.
Nach ca. 4 Std. Wartezeit dürfen wir endlich auf die Fähre.
Zwischenstopp in Barcelona.


Hallo Afrika ;).....Hafen in Sicht
Noch durch den Zoll....
Schon in der Warteschlange in Genua begegnen wir Dirk, Gisela und Reinhard. Sie sind auch mit ihren G-Klasse Mobilen unterwegs.
Da es bei unserer Ankunft schon recht spät ist, verbringen wir die erste Nacht zusammen auf einem Parkplatz im Hafen. Hier hat die Polizei ein wachsames Auge auf das bunte Treiben.
Übrigens ist es unverschämt kühl in Marokko;)
Die drei fahren dann zuerst weiter entlang der Küste, wir steuern das Inland an. Sicherlich begegnen wir uns unterwegs irgendwo wieder. 
Denn, Marokko ist ein Dorf,). Auf dem Parkplatz treffen wir dann gleich mal Bekannte aus unserem Heimatort. 

Auf der Fähre lernen wir auch Uli und Renate kennen, die Wiederholungstäter. Sie nehmen auch zuerst die Küstenroute und versorgen uns ab und zu mit GPS-Koordinaten zu diversen Stellplätzen.

UNTERWEGSFOTOS

Unser erstes Ziel ist das 130 km entfernte Chefchaouen. 

CHEFCHAOUEN (ca. 43.000 Einwohner) liegt auf rd. 600 m Höhe im nordwestlichen Rif-Gebirge.
Der Name der Stadt ist abgeleitet von “schaue Hörner“. Die nahegelegenen Berge Jbel Tisouka (2.050 m) und Jbel ech Chaouen (1.616 m), wirken wie die Hörner eines Stieres.
Die Stadt besticht durch eine gut erhaltene Medina (Altstadt) mit vielen in Blautönen gehaltenen Wohnhäusern. Sie ist damit eine der sehenswertesten Kleinstädte Marokkos.

Unser Platz oberhalb der Stadt. 
Es ist unerwartet kalt und windig, die Nacht sogar sehr stürmisch und die großen, schlanken Bäume, zwischen denen wir stehen, biegen sich gefährlich. Ungemütlich!

Von oben

Medina, Blick auf die Mauern der Kasbah, Minarett der Moschee.
Im Jahre 1471 ließ der Stadtgründer Moulay Ali Ben Moussa Ben Rached El Alami die große Moschee von Chefchaouen, Masjid El Aadam, errichten. Diese Jahr gilt auch als Gründungsjahr der Stadt.
Am Abend

Am nächsten Tag scheint dann doch die Sonne und wir gehen noch einmal in die Medina. Es ist Markttag.
blauer geht’s nicht