Letzte Etappe bis Tanger

Nachts beginnt der große Regen und morgens sieht es auch nicht besser aus. Wir verlassen Bhaibah, den Ort mit dem schönen Campingplatz. Die Sandpiste ist jetzt zu einer Schlammpiste geworden, aber wir kommen gut durch.
Glücklicherweise hatten wir bis dahin noch eine Autowäsche vermieden.

Weiter geht es über die Küstenstraße, mit Schlaglöchern in hoher Anzahl und besonderen Ausmaßen ausgestattet, relativ langsam weiter ins Richtung Safi.
Hier fahren wir aber nur zügig durch. Nicht sehr einladend das Ganze.
SAFI
(arabisch Asfi), ist mit ca. 350 000 Einwohnern nach Casablanca der zweitgrößte Industriestandort und Hafen Marokkos.
Der in den 100 km entfernten Phosphatgruben von Youssoufia gewonnene Rohstoff wird in den Fabriken von Safi verarbeitet, veredelt und verschifft. 
Anmerkung:
Die Stützen der marokkanischen Wirtschaft sind die Landwirtschaft, Phosphatgewinnung und der Tourismus.
Marokko besitzt mit Abstand die größten Phosphatvorkommen der Welt, = 70% der gesamten Reserven / 50 Milliarden Tonnen.
Der größte Teil der Produktion kommt aus der Mine Bou Craa in der West-Sahara. 


UNTERWEGSFOTOS


In EL JADIDA legen wir einen kurzen Stopp ein.
Der Ort ist eine aufstrebende Hafenstadt (200.000 Enwohner) an der Atlantikküste. In einer schönen Meeresbucht gelegen, zeigt er sich mit einem 17 km langen Strand von seiner schönsten Seite. Die portugiesische Altstadt, Cité Portugaise, wurde im 14. Jahrhundert erbaut und hat einiges zu bieten.


Das bedeutendste Baudenkmal der Stadt findet man an der Rue Al Hachmi - die Portugisiche Zisterne. Von den Portugiesen im 16. Jahrhundert erbaut, diente der unterirdische Raum dem Auffangen des Regenwassers. 
Daten: Spätgotisches Kreuzrippengewölbe, 33 x 34 m, 25 Säulen


Weiter geht’s entlang der Küste. Casablanca und Rabat lassen wir links liegen. Wir haben einen Termin zur Überfahrt von Tanger nach Genua und die Zeit wird knapp.
In Asilah, nur wenige Kilometer vor Tanger, wollen wir übernachten, hier bleibt noch Zeit für einen kleinen Streifzug durch den Ort. Es ist leider unser letzter Tag in Marokko.


Hier endet unsere Tour durch Marokko. Emotional hat uns diese Reise sehr gefordert. Marokko, ein Land der starken Kontraste, ein Land zwischen Tradition und Moderne.